Not macht erfinderisch

Um unser Imunsystem zu stärken sind meine Freundin und ich, abseits des Trubels der Stadt, wenig benutzte Wege bis nach Warnemünde zu Fuß gegangen. Wir wohnen in einem Stadtteil, wo direkte Wege nach Warnemünde führen und so sind wir schnell vor Ort. Wie herrlich doch die Natur sich zeigt, wenn man so durch die Gegend wandert.  Wir haben üppige  Wildpflaumenbäume bewundert  die in voller Blütenpracht stehen. Die Wildpflaume schert sich nicht um Corona und bei herrlichem  Sonnenschein lässt sie die Bienen an ihren Blüten naschen, die summend um den Baum herumschwirren. Es war so erholsam für uns, dass wir für einige Stunden die ganze Aufregung um das Corona-Virus, Covid 19, vergessen konnten.

Der Weg ist es, der uns glücklich machen sollte, nicht das Ziel!

 (Dan Millman)

Hobbykunst in Rostock

Wie in jedem Jahr haben wir die interessante Hobbyschau „Rostock kreativ“ in der Rostocker Kunsthalle besucht.  Die Veranstaltung, die zum 11. Mal vom 5. bis 15. März 2020 in der Kunsthalle Rostock  durchgeführt wurde , wurde dann  am 13. 03. letztmalig für Besucher geöffnet. 566  Bilder und Skulpturen von Freizeitkünstlern aus Rostock und Umgebung wurden täglich in der Werkschau gezeigt.  Wir waren am Freitag, den 13.03.  in der Kunsthalle und hatten noch Glück, denn wie erwähnt,  ab Sonnabend war die Kunsthalle geschlossen. Grund: Coronavirus! Diese Schau ist ein Projekt der Kunsthalle Rostock, der OSTSEE-ZEITUNG, der OSPA Rostock und der WIRO (Wohnunggenossenschaft), die Hobbykünstler animiert, ihre Arbeiten zu präsentieren und sich auszutauschen. Einige der Bilder habe ich fotografiert und zu einem Video zusammengestellt. Die hellen Streifen auf verschiedenen Bildern sind durch die Lichtverhältnisse in der Ausstellungshalle entstanden, die meine kleine Kamera nicht meistern konnte.

     (Vollbild möglich)

„Oft trifft man wen, der Bilder malt, viel seltener wen, der sie bezahlt.“ ( W. Busch)

Ein frühlingshafter Tag

 

Nach all den vielen trüben Tagen mit viel Regen, Hagel, Gewitter und Sturm hat sich heute endlich die Sonne gezeigt. Es war ein wunderschöner frühlingshafter Tag, der es geschafft hat, die durch den  Coronavirus verunsicherten Menschen aus ihren Häusern zu locken. Ich hatte den Eindruck sie alle sind nach Warenemünde geeilt, um endlich die Lungen wieder mit Sauerstoff zu füllen. Es war proppenvoll und einige mutige Leute haben sich die Sachen, wie Strümpfe und Schuhe, ausgezogen und sind im warmen Sand spaziert. Andere haben ihre Jacken ausgezogen und sich von der Sonne verwöhnen lassen. Auch mich hat das traumhafte Wetter aus dem Haus gelockt.

Alle schimpfen über schlechtes Wetter, aber keiner unternimmt etwas.

Wunschfilm

Einen Tag vor unserer Pragreise haben meine Freundin und ich uns den Film: „Monsieur Claude und seine Töchter 2“,  angesehen. Untertitel: (Was haben wir dem lieben Gott denn schon wieder getan?)

Die französische Filmkomödie des Regisseurs Ph. de Chauveron ist eine Fortsetzung des Films Monsieur Claude und seine Töchter. Den 1. Teil haben wir nicht gesehen, aber einen späteren, Monsieur Claude geht Online.  Das war ein sehr unterhaltsamer Film, der uns veranlasste, auch diesen Film anzuschauen. Claude und Marie Vemeuil, ein Ehepaar aus der katholischen Mittelklasse, sind ziemlich konservative Eltern, besonders der Vater, obwohl sie meinen ein weltoffenes Leben zu führen, kommt es immer wieder zu Konflikten mit den vier Töchtern und den vier Schwiegersöhnen mit Migrationshintergrund, die so gar nicht nicht zu dem erzkatholischen Gaullisten passen. Also eine multikulturelle Familie, wie sie zu Buche steht. Ein Israeli, ein Algerier, ein Chinese und ein Mann von der Elfenbeinküste als Schwiegersöhne, passen dem Schwiegervater so gar nicht in den Kram und tragen dazu bei, dass es zu Verwicklungen und Komplikationen in der Familie kommt. Die Toleranz wird auf eine harte Probe gestellt und fordert der Familie viel ab.

Der Film ist zwar nicht tiefgründig, aber auf der anderen Seite amüsant, sympathisch und zeitgemäß.

Wenn ein Film Erfolg hat ist er ein Geschäft. Wenn er keinen Erfolg hat ist es Kunst.

  (Carlo Ponti)

Opern-Glanz in Prag

Höhepunkt unseres Aufenthaltes in Prag war der Besuch im Karlin-Musiktheater (Prager Staatsoper) Hier wurde die berühmte Verdi-Oper „Nabucco“ mit prominenter Besetzung in einer klassischen Inszenierung mit der großen Staatskapelle aufgeführt.

…Die Oper hat einerseits das Streben des jüdischen Volkes nach Freiheit aus der babylonischen Gefangenschaft zum Thema. Andererseits steht die extreme Selbstüberschätzung des Titelhelden Nabucco (der biblische Nebukadnezar II.) im Zentrum. Nabucco will sich der Handlung der Oper nach selbst zu Gott machen. Er wird daraufhin mit Wahnsinn geschlagen und erst durch die Bekehrung zum Gott der Hebräer geheilt. … (aus der Inhaltsbeschreibung übernommen)  Das nachfolgende Video habe ich bei Youtube gefunden, leider keines von der Staatskapelle Prag.

Geburtstagsgrüße für die liebe Frau K

Das Deine Wünsche Wahrheit werden – das du gesund bleibst Tag für Tag – das Deine Hoffnungen niemals sterben – was immer auch geschehen mag – das Du jung bleibst, wenn Du alt wirst – Das Du nie an Grenzen stößt – das Du neue Ziele findest – wenn Du auch die Enttäuschung spürst – Das Du Licht siehst, auch im Dunkeln und ein Feuer wenn Du frierst – Das Dir ein guter Freund nie fehlt und niemals die Einsamkeit quält – das jeder Tag ein Anfang ist – und Du so bleibst wie Du bist!

Drei Engel mögen dich begleiten in deiner ganzen Lebenszeit, und die drei Engel , die dich leiten sind:  Gesundheit, Glück und Zufriedenheit!

Es soll das neue Lebensjahr,  noch besser sein wie’s alte war.

Kurzreise mit der „Paula“

Ich habe mich einige Tage rar gemacht und das hatte seinen Grund. Wir, meine Freundin und ich, haben eine Kurzreise mit dem Reisebus „Paula“ nach Prag unternommen, um die Stadt ein wenig näher kennenzulernen. Wir wurden komfortabel wie auch zentral in der Nähe des weltberühmten Wenzel-Platzes , im 5-Sterne-Hotel untergebracht. Das historische Verwöhn-Hotel gehört zu den führenden Hotels der Stadt und bietet eine ideale Ausgangslage für alle Sehenswürdigkeiten der Altstadt, die bequem fußläufig zu erreichen sind.  Es war ein einmaliges Erlebnis für uns. Ganz abgesehen davon, dass die Stadt selbst kaum Zerstörungen durch den 2.Weltkrieg erfahren hat, sind dadurch natürlich auch die meisten Kunstwerke erhalten geblieben. Wunderschöne Stuck- und Architekturelemente mit historischen Schätzen von unermesslichem Wert sind an prunkvollen Fassaden, Gebäuden, Plätzen, Kirchen, Klostern, Hotels und in Gärten erhalten geblieben und können besucht und bestaunt werden. Wir sind mit der „Paula“ durch Prag gefahren und haben die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Augenschein genommen. Anschließend sind wir gemeinsam mit der Reiseleiterin zu Fuß durch die pulsierende Weltstadt gegangen und haben unzählige der Sehenswürdigkeiten direkt besichtigen können. Besonders beeindruckt hat uns die Kirche „St. Maria Schnee“, sie ist ein Kirchengebäude der tschechischen Hauptstadt Prag, die eine atemberaubende Ausstrahlung durch ihre Kunstschätze aufzuweisen hat. Nachmittags hatten wir frei und konnten noch eine Shoppingtour einlegen, aber danach waren unsere Kräfte auch aufgebraucht und Ruhe war unbedingt erforderlich. Zu Fuß ging es nach zwei Stunden Ruhepause in die berühmte, umjubelte Prager Staatsoper, die nur wenige Minuten von unserem exklusivem Hotel entfernt liegt.  Davon später mehr.

Eines Tages wachst du auf, und es gibt keine Zeit mehr all das zu tun, was immer du wolltest.   Also tue es jetzt!

(Paulo Coelho)