Wochenendgrüße aus Rostock

Herrlicher Sonnenschein bei frühlingshaften Wetter und man muss notgedrungenerweise in der Wohnung verweilen. Eigentlich schade! Ich hätte gerne einen Strandspaziergang an der Ostsee gemacht  Aber mit Straßenbahn und Bus kommt man unweigerlich mit anderen Leuten in Berührung und das möchte ich gerne vermeiden.  Vorsicht ist nach wie vor das oberstes Gebot für mich. Das gelb blühende Scharbockskraut habe ich fast vor der Haustür entdeckt und die blauen Veilchen beim letzten Spaziergang.  Die Veilchen blühen sonst immer erst so um die Maizeit herum.  (sh. dazu “ Komm, lieber Mai, und mache die Bäume wieder grün und lass mir an dem Bache die kleinen Veilchen blühn! …) Es ist nichts mehr so wie es einmal war.

Und denkt daran, heute Nacht wird die Uhr vorgestellt,  von 2:00 h auf 3:00 h.

 

Ja. und gerade in dieser Stunde wollte ich Sport treiben, klappt also wieder nicht.  😉

E-Mail von to Hus

Mein lieber Sohn,

Nach unserem gestrigen Telefongespräch ist es mir ein Bedürfnis, einige Zeilen zu schreiben. Ich weiß gar nicht, wann ich dir das letzte Mal einen Brief geschrieben habe. Doch nach unserem Gespräch über das Corona Problem und deren Folgen und Auswirkungen für die Menschen, gehen mir doch so einige Gedanken durch den Kopf. Sicherlich sind wir sehr eingeschränkt in unserem Tuen und Lassen. Das Menschen auf hohem Niveau jammern verstehe ich nicht und kann ich auch nicht gutheißen. Das kann man mit den schlimmen Nachkriegsjahren des 2. Weltkrieges gar nicht vergleichen, denn die Nachkriegszeit gönne ich wirklich niemanden. Wenn dein Vater erzählte, wie er mit 11 Jahren aus Pommern mit seiner typhuskranken Mutter nach Meck/Pomm vertrieben wurde und sie nichts an persönlichen Sachen mitnehmen konnten, nichts zum Anziehen, geschweige zum Essen hatten, schäme ich mich fast, dass es Menschen gibt, die sich über alle Vorsichtsmaßnahmen und Sicherungsvorschriften hinwegsetzen und hamstern was das Zeug hergibt, Dein Vater musste um jedes Stück Brot betteln und sie waren froh, wenn sie die Kartoffelschalen ergattern konnten. Ich erwähne den 2. Weltkrieg deshalb, da unsere Bundeskanzlerin dies als letzte große Herausforderung bei ihrer Rede an das Volk erwähnte. Wir haben heutzutage eine warme Wohnung, können auf alle Fälle die nötigen Grundnahrungsmittel und mehr in unmittelbarer Nähe kaufen und werden trotz erschwerter Bedingungen nicht Hungern müssen. Ja, es gehen viele kleine Existenzen kaputt, doch Hilfe wird schon angeboten und wenn sich alle an die Regeln halten wird es auch wieder aufwärts gehen. Wichtig ist, das wir diese Coronapandemie in den Griff bekommen, und dazu können wir alle beitragen. Ich habe ein wenig Angst, nicht vor Corona, nein, vor dem, was die Menschen daraus machen.

Mach dir auch keine Gedanken, dass du mich evtl. zu Ostern nicht besuchen kannst. Sicherlich würde ich dich gerne hier haben, um dich mal wieder zu verwöhnen. Es kommen wieder bessere Tage und dann holen wir alles nach.

Bleib schön gesund und fühl dich umarmt

dein Muttchen und

Kostbare Erde

Eine liebe Blogfreundin hat mir das Gedicht “ Die Erde spricht“ von  der Lyrikerin Hilde Philippi geschickt, da sie der Meinung war, dass mich das Thema interessieren könnte. Und wie Recht sie damit hatte, werdet ihr erfahren, wenn ihr die Zeilen gelesen habt. Ich habe mir dazu  ein entsprechende Video herausgesucht, um euch das Lesen des  Gedichtes mal  in einer einandere Form zu vermitteln.

Sonnige Tage, kalte Nächte

Unser Wettermoderator berichtete heute Früh, das bei uns an der Ostsee ein Lake-Effekt vorherrscht. Diesen Begriff habe ich heute zum ersten Mal gehört. Man versteht darunter ein Wetterphänomen, das in den Wintermonaten an der Ostsee oder auch an großen Seen aufteten kann, wenn das Wasser wärmer ist als die Luft  So hatten wir eine Wassertemperatur von 6°C und eine Lufttemperatur von 3°C. Und das Ergebnis eines solchen Wetterphänomens können kräftige Regen-oder Schneefälle  sein. Ist zwar nicht so passiert bei uns, es war sonnig, trocken und  kalt. Für die Nacht wurden wieder Schneefälle angesagt mit Temperaturen um Minus 5 °C bis Minus 7 °C. Die Nächte werden sehr kalt,  die Tage sonnig.

  Das Meer ist ein Gedicht ohne Worte.  (Verfasser unbekannt)

Ohne Worte

Es kursieren viele lustige Bilder im Internet über und um Corona bedingte Veränderungen des täglichen Lebens. Meine Nachbarin hat mir gestern Abend auch einige  Bilder davon gemailt. Besonders amüsamt fand ich das nachfolgendes Bild.

Ich rate Klopapier beidseitig zu benutzen, dann  liegt der Erfolg auf der Hand.

  (Der Spruch ist nicht auf meinem Mist gewachsen, Sorry)