Geburtstagsgrüße für Plietsche Jung

Jeder Tag in diesem Leben ist nur einmal dir gegeben,
genauso wie ein jedes Jahr, das vergangen einmal war.
Doch ein Jahr hat viele Tage, voller Mühe, voller Plage,
voller Freude und auch Glück. Denk in Liebe dran zurück!
Bleibe deinen Grundsatz treu, genieße jeden Tag auf’s Neu!
Leb‘ bewußt und froh dein Leben, es ist nur einmal dir gegeben!

Alles Gute zu Deinem Geburtstag!

Noch ein verspäteter Geburtstagsgruß

Tut mir leid, liebe Silvia! Aber auch du hast gestern Geburtstag feiern können. Ich habe es erst jetzt erfahren.

Umso herzlicher kommen auch für dich ganz liebe Geburtstagsgrüße aus Rostock. Ich wünsche dir von ganzem Herzen alles erdenklich Gute und Liebe und das deine Wünsche im neuen Lebensjahr in Erfüllung gehen.

Kinotipp

Heute war ich das erste Mal im neuen Jahr unterwegs und habe mir in der Innenstadt von Rostock im li.wu. Lichtspieltheater Wundervoll den Film „Colette“ angeschaut:

Colette erzählt die bahnbrechende und wahre Geschichte einer der wichtigsten französischen Schriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts. Die erste Frau, die in Frankreich ein Staatsbegräbnis erhielt, wird gespielt von einer Brillanten Keira Knightley, die Colette „Oscar-würdig“ und zu einem „Fest der Sinne“ macht.

(Rolling Stone).

 

Meine Weihnachtsgeschichte

 

Mir ging es vor Weihnachten gesundheitlich sehr gut. Die Adventszeit hatte ich mit vielen schönen Veranstaltungen mit viel Freude überstanden. Ich hatte alles eingekauft, was ich über die Feiertage benötigte und einen Kuchen für evtl. Besuche bereitgestellt. Meine Freundinnen, eine war mit der Familie zusammen und die andere hat eine Reise geplant. Ich persönlich wollte nicht verreisen und habe dankend abgelehnt. Ich wollte es mir mit Märchen und Co Zuhause gemütlich machen. Einen besonderen Besuch hatte ich noch zu erwarten, denn eine meiner Enkelinnen weilte in Rostock und hatte sich zu einem Kurzbesuch mit den Urenkeln angemeldet. Es wurde auch ein sehr schönes Wiedersehen und ich konnte gleich meine Weihnachtsgeschenke an den „Mann“ bringen. An Heiligabend ging es mir dann sehr schlecht, denn mich plagte plötzlich Husten und mir war abwechselt so kalt, das ich am ganzen Körper zitterte, dann wurde mir so heiß,  das ich zum Fieberthermometer griff. 38.5°C für ne old Lady ist nicht zu unterschätzen. Und es wurde nicht besser. Nachts habe ich so geschwitzt, dass ich auch noch die Bettwäsche wechseln musste. Das hatte mir gerade noch gefehlt. So, und nun auf zur Apotheke, welche hat an Weihnachten überhaupt auf? Ich habe mich im Internet informiert, aber als ich ankam hatten die Apotheken bereits geschlossen sie wechseln sich ab, damit nicht eine Apotheke den ganzen Tag auf haben muss. Bin dann durch Lütten Klein geirrt, und habe dann schließlich eine Apotheke gefunden, die geöffnet hatte. Nachdem ich einige Medikamente gekauft hatte, einschließlich Notdienst-Gebühr, bin ich nach Hause gegangen und gleich ins Bett. Trotz der Medikamente änderte sich an meinem Zustand nichts, im Gegenteil der Husten wurden immer aggressiver und lies mich  stundenlang nicht zur Ruhe kommen. Am Wochenende wollte mein Sohn nach Rostock kommen und wir haben dann das Kommen immer wieder um einen Tag verschoben, damit er sich nicht auch noch ansteckt.

Ich konnte dann nicht mehr und bin ins GDZ ein Gesundheits-Diensleistungszentrum  in Lütten Klein gefahren, da befindet sich  Sa, So, und Feiertags ein Kassenärztlicher Bereitschaftsdienst. Dort habe ich den Notarzt aufgesucht. Sein erster Satz war:“Mein Gott, wo haben sie sich das denn aufgeladen?“ Ich habe nur noch gehustet.  Naja, ich bekam dann ein Rezept und bin dann wieder los. Es war Sonnabend und nicht alle Apotheken hatten durchgehend geöffnet, die meistens nur bis mittags. Ich hatte dann endlich eine Apotheke gefunden, aber diese hatte, das vom Notarzt verschriebenen Antibiotikum, nicht vorrätig. Man müsste es erst bestellen. Ich hatte dann darum gebeten, dass man mir das Medikament wenigstens nach Hause bringt, aber das ging nicht, es war Sonnabend und es könnte dann erst in der kommenden Woche gebracht werden. Ich konnte mich kaum noch auf den Beinen halten und habe gefragt, ob ich mich erst mal hinsetzen könnte. Ich habe nur noch gesagt, ich brauche aber die Tabletten heute noch. Dann wurde mir vorgeschlagen, dass sie mit einer anderen Apotheke Rücksprache halten, ob die meine verschriebenen Medikamente vorrätig haben. Die hatten zwar meine Packung nicht, aber sie hatten eine größere Packung und wollten diese dann aufteilen. Damit war mir dann geholfen. Bin dann also zur anderen Apotheke, mehr geschwankt als gegangen, und hatte endlich die gewünschten Medikamente. Zu Hause bin ich nur noch ab ins Bett. Mein Sohn hielt es dann nicht mehr aus, er sagte, egal ob ich mich ansteckte, ich komme. Ich war auch inzwischen so fertig, dass ich nichts mehr anrührte, nur noch die Tabletten und das ging dann echt  auch noch auf den Magen.

Mein Sohn hat mich dann wieder aufgepäppelt und sehr langsam ging es aufwärts. Ich kann nur sagen, ich hatte in meinem ganzen Leben noch nie so eine starke Erkältung und wünsche sie meinem ärgsten Feind nicht. Meine Karte für ein Silvester-Konzert musste ich auch verfallen lassen, aber es gibt Schlimmeres.

Und wer hat mich eigentlich angesteckt? Meine süße kleine Urenkelin, die am nächsten Tag, nach ihrem Besuch bei mir, auch sehr krank wurde und der Opa hat sich auch noch angesteckt.

So! nun wird das Kapitel abgeschlossen, vergessen ist alles Leid und auf geht es in ein neues Jahr! Das nächste Weihnachtsfest kommt bestimmt.