Spätsommer Feeling

Die ersten Anzeichen, dass sich der Sommer so langsam verabschiedet kann man schon in der Natur wahrnehmen. Die Herbstblumen lassen grüßen und die Ernte wird eingefahren. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass es einen schönen Spätsommer, den Altweibersommer, geben wird, zeichnet sich ebenfalls hier im Norden ab. Die Sonne scheint nach wie vor und es wird von Tag zu Tag wärmer und die Temperaturen von 25 – 30 °C sollen auch, laut Vorhersage, im September und Oktober immer wieder präsent sein. Leider fehlt dafür der Regen und die Trockenheit bleibt uns hier weiterhin erhalten, was sich natürlich nachteilig auf die Natur auswirkt.

Der Sommer, der vergeht, ist wie ein Freund, der uns Lebewohl sagt.  (Victor Hugo)

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Der Ohrwurm

Ich habe heute Früh im Radio nachfolgenden Song gehört und nun hat er sich als Ohrwurm in meine Gehirnwindungen eingeschlichen und ich summe ihn schon den ganzen Vormittag. Ich werde den Song wohl heute nicht mehr loswerden. Er ist in meinem Kopf hängen geblieben.

 

Ein Tag an Deck

Einen schönen Tag an Deck hat uns die WG (Wohnungsgenossenschaft) am letzten Sonntag auf dem Traditionsschiff im IGA Park an der Warnow zum dritten Mal beschert. Von früh morgens bis spät nachmittags haben fleißige Helfer die ein- und auslaufenden Traditionssegler der Hanse-Sail moderiert und zwischendurch leckeres vom Grill, frische Fischbrötchen und alkoholfreie  Getränke serviert. Sonderführungen auf dem Taditionsschiff konnten kostenfrei besucht werden und mit dem Chanty-Chor sorgten die Jungs für gute Stimmung an Bord. Nachmittags gab es noch Kaffee und sehr leckeren Kuchen. Das Wetter war uns hold und so haben wir einen fröhlichen, unbeschwerten Sommertag erleben dürfen.

So ein Tag, so wunderschön wie heute, so ein Tag, der dürfte nie vergehn. So ein Tag, auf den man sich so freute, und wer weiß, wann wir uns wiedersehen…

 

Das größte maritime Volksfest im Norden

Auf die Plätze fertig los, hieß es am Donnerstag Nachmittag am Rostocker Stadthafen. Prominente Gäste wie Frank-Walter Steinmeier,der protugiesische Präsindent Marcelo Rebelo de Sousa, Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und Rostocks langjähriger Oberbürgermeister, läuteten am Rostocker Stadthafen die 29. Hanse Sail ein. 170 Schiffe aus 14 Nationen machten in Rostock fest. Darunter auch zum 1. Mal das italienische Segelschulschiff „ Amerigo Vespucci“ und das Schulschiff der kolumbianischen Marine „Gloria“ . Nun ist für vier Tage, Schiffe gucken, Mitsegeln und jede Menge Spaß und Unterhaltung für die ganze Familie aus nah und fern, angesagt. Damit verspricht das maritime Volksfest mit zahlreichen alten und neuen Gästen in der Hansestadt auch wieder ein Millionenpublikum zu begeistern. Die Mega Party hat begonnen.

          AHOI; HANSE SAIL

Wenn alle Tage im Jahr gefeiert würden, wäre Spiel so lästig wie Arbeit.

(Willliam Shakespeare)

Inzwischen sind die großen Pötte , die prachtvollen Segelschiffe, Traditionssegler, Briggs und Barken; sowie die vielen Besucher wieder aus Rostock abgedampft.

Wer kennt diesen Strauch

Bei mir ganz in der Nähe, am Parkplatz, befindet sich nachfolgender Zierstrauch. Ich habe schon viel herumgehorcht und -gefragt, aber keiner kann mir sagen, was das für ein Strauch ist. Sicherlich ist es eine winterharte Pflanze, da sie schon über Jahre dort steht. Den Blättern nach würde ich sie einer A…art zuordnen. Aber leider kann ich das nicht mit Bestimmtheit sagen. Mich irritieren die breiten Fruchthülsen. Die habe ich so noch nie gesehen.

 Die Lösung ist immer einfach, man muss sie nur finden!

 (Alexander Solschenizyn)

Balkonbesuch

Bei uns in der Nähe müssen sich Libellen aufhalten, denn immer mal wieder besucht  mich eine auf dem Balkon. Die letzte Libelle war etwa 8 – 10 cm lang und kann einem schon einen Schrecken einjagen. Inzwischen habe ich mich an die kleinen „Ungeheuer“ gewöhnt. Dazu fiel mir ein kleines lustiges Gedicht ein, welches ich gleich mal aufschreibe.

Der Stein und die Libelle

In einem Weiher klar und rein
Lag auf dem Grund ein dicker Stein.
Er blickte mißvergnügt empor
Und seufzte: „Warum darf’ nicht sein,
Daß ich einmal aus meiner Tiefe
Auftauchen kann zum Spiegelschein
Der Oberfläche über mir?
Ist keiner, der mich kann befrei’n?
Dort oben schimmerts bunt und licht,
Ich aber liege tief, verlassen und allein.
Zur gleichen Zeit, mittags um zwein,
Schwirrt überm Teich im Sonnenschein
Eine Libelle blau und leicht
Und sieht tief unter sich den Stein.
„Ach“, seufzt sie, als sie ihn erspäht,
„Wie oberflächlich muß ich sein,
Nie kann ich ruh’n in seiner Tiefe,
Nie kann ich sein mit mir allein,
Könnt ich hinuntertauchen doch,
O, wär es mir vergönnt, der dicke Stein zu sein!“

Und die Moral? Wie ihr wohl wißt:
Das Glück ist dort, wo du nicht bist.
Drum ist’s auch Glück, sich zu bescheiden,
Schon weil die Andern dich beneiden.

( von Arthur Koetz)

Kirchenkonzert

Gestern nach unserem Spaziergang in Warnemünde sind wir noch in die evangelische Kirche,  ja ihr lest richtig,  in die Warnemünder Evangelische Kirche, gegangen. Wir haben uns den Chorgesang,  junger gut ausgebildeter Gesangskünstler aus Dresden, angehört. Da die Warnemünder Kirche eine ganz ausgezeichnete Akustik zu bieten hat, werden solche Gesangskonzerte hier sehr gerne durchgeführt.  Die glasklaren, reinen Stimmen der Sänger werden im Kirchenraum voll ausgefüllt und geben dem Ganzen eine ganz besondere Klangnote. Vorgetragen wurden christliche Lieder, bekannter Komponisten wie z.B. Heinrich Schütz.  Heinrich Schütz wurde von seinen Zeitgenossen als „Vater der Musik“ bezeichnet, die späteren Generationen sahen in ihm lediglich den Vorläufer J.S. Bachs. Aber auch Lieder von anderen Komponisten wurden vorgetragen. So eine Stunde Gesang bewirkt, dass man abschaltet und den Tag in Ruhe ausklingen lassen kann.

Ein guter Gesang wischt den

Staub vom Herzen.

(Christoph Lehmann)