Besuch im Vogelpark

Ein ganz besonderes Erlebnis für Jung und Alt ist der Vogelpark Marlow. Hier sind die Tiere ganz nah, zum Anfassen nah. In vielen Gehegen kann man reingehen und die Tiere nach Vorschrift füttern und auch einige streicheln. Die Wellensittiche laufen und hüpfen um deine Beine herum und es ist schon Vorsicht angesagt, um keinen Unfall zu verursachen. Eine von vielen großen, weitläufigen, begehbaren Anlagen ist die Pinguinanlage, in der man sich in die südamerikanische Westküste versetzt fühlt und in einer anderen Anlage machen es sich die Papageien auch gerne mal auf deiner Schulter bequem und haben keine Scheu vor Menschen. Der Höhepunkt ist und bleibt aber doch die Tier-und Flugshow, in der die vielfältige Vogelwelt zum Einsatz kommt. Die Könige der Lüfte,; wie Adler, Eulen u. Co. kann man in Aktion sehen, wie sie über die Köpfe hinweg fliegen und dich sogar mit ihren Flügeln streifen können. Das war schon sehr aufregend und sehenswert. Aber auch andere Vogelarten und Papageien fliegen zeitgleich um das Publikum herum. Für die Kleinen gibt es außer der Tiershow auch originelle Spielwiesen, wo sie sich zwischendurch so richtig austoben, klettern, rutschen und schaukeln können.

(Rechts unten auf dem Video für Vergrößerung anklicken)

Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandeln. (Mahatma Gandhi)

Tagesfahrt

Diesmal haben wir uns eine Fahrt nach Neubrandenburg ausgesucht. Sie ist die Kreisstadt des Landkreises von Meck/Pomm. und drittgrößte Stadt des deutschen Bundeslandes. Durch ihre vier Tore, Neues Tor, Stargarder Tor, Treptower Tor und dem Friedländer Tor, wird Neubrandenburg auch die Vier-Tore-Stadt genannt. Mit einem ganz besonderen Wahrzeichen ist die Altstadt geprägt, denn sie wird durch ihre vollständig erhaltenen Stadtmauer heute noch umrundet und besonders staunenswert sind die Wiekhäuser, die in der Stadtmauer mit eingebaut wurden und der Sicherheit in früheren Zeiten (als historische Wehrhäuser) dienten. Heute sind sie teilweise renoviert und restauriert und werden als Wohnhaus, Kneipe, Gaststätte, Werkstatt, Geschäft und ähnliches genutzt. Sie sehen sehr attraktiv aus und sind auch ein Anziehungspunkt für Touristen

Meine besondere Aufmerksamkeit galt allerdings der Konzertkirche. Ich wollte sie endlich mal sehen, da ich schon so viel von ihr gehört hatte. Äußerlich ist die Marienkirche erhalten geblieben, nur das Innere wurde total neu gestaltet, eine Kombination aus Altem und Neuem, ist sie heute eine der aufregendsten Konzerthallen überhaupt.

…“Außen: Gotische Backsteinkirche
Innen: Konzertsaal aus Glas, Beton, Stahl und Holz.

Als Konzertkirche Neubrandenburg bietet die Marienkirche ein Kontrastprogramm: vom akustischen Hochgenuss zum besonderen architektonischen Erlebnis! 2001 begann für die Marienkirche ein neuer Zeitabschnitt, historisches Wahrzeichen der Stadt ist das Gebäude geblieben, doch ihre Nutzung ist eine andere geworden: Ein hochmoderner und beeindruckender Konzertsaal in einer Backsteinhülle, der in seiner Konzeption überzeugt und emotional überrascht – durch die Kombination aus Altem und Neuem und durch seine einmalige Klangvielfalt.“…

Wir haben die Konzertkirche von Innen erleben dürfen. Ich hatte zwar auf ein größeres Konzert gehofft, leider wurde daraus nur ein Lunchkonzert „von Bach bis Borodin“ was auch interessant war, doch die drei Musiker kamen mir in der großen Konzerthalle etwas verloren vor. Trotzdem war ich insgesamt sehr zufrieden mit dem Ausflug und es gab eine ganze Menge Interessantes zu verarbeiten. Das Haus der Kultur und Bildung zu besuchen ( auch Kulturfinger genannt) war eine weitere Bereicherung für uns, denn dort sind wir mit dem Fahrstuhl auf die Aussichtsplattform gefahren. Die befand sich im 15. Stockwerk des Hochhauses. Von hieraus hatten wir eine tolle Aussicht über ganz Neubrandenburg und Umgebung bis hin zum nahegelegenenTollensesee. Unsere Rückfahrt nach Rostock endete mit einem wunderschönen Blick auf einen Sonnenuntergang.

Ein gutes Konzert hilft dabei, den Mist um sich herum zu vergessen.

Ein Spätsommertag…

…wie er nicht schöner hätte sein können. Wir haben den goldenen Herbst erleben dürfen. So schön, so warm und so windstill hatte uns das Wetter lange nicht vewöhnt. Vielleicht hat Petrus sich das auch als Entschuldigung für den verkorksten Sommer ausgedacht. Ich werte es einfach mal so. Wir sind am Mittwoch irrtümlich, da wir in einen verkehrten Bus eingestiegen sind, in Kühlungsborn gelandet. Eigentlich wollten wir mit dem Bus nach Nienhagen und dort durch den Gespensterwald zum Strand gehen, um Hühnergötter zu suchen, aber es kam eben anders als gedacht. Wir sind dann in Kühlungsborn ein wenig Shoppen gegangen, haben uns am Yachthafen umgeschaut und später in einer Eisdiele eine Ruhepause eingelegt. Also haben wir auf Umwegen insgesamt einen schönen goldigen Herbsttag erlebt.


Jede Jahreszeit ist der Anfang eines Wunders. ( Beat Jan)

Nachgedanken

Am letzten Sonntag haben die Kinder meiner dementen Freundin für ihre Mutter den 85. Geburtstag ausgestattet. Meine Freundin wohnt seit einigen Monaten in einem Seniorenheim und darf nicht mehr alleine die Residenz verlassen. Ich hole sie ab und an heraus und gehe mit ihr spazieren und bringe sie hinterher wieder zurück. Sie freut immer sehr, weiß aber nicht, dass wir vertraute Wege gehen. Sie erkennt mich und wir können uns auch gut unterhalten, aber leider weiß sie am Abend nicht mehr, dass wir unterwegs waren und über was wir uns unterhalten haben. Ihren Geburtstag haben die Kinder in einem Restaurant im Warnemünder Teepott liebevoll organisiert und dazu ihre Geschwister und Freunde eingeladen. Das Restaurant liegt so wunderschön, dass man während des Essens die ein – und ausfahrende Schiffe, wie Fähren und Kreuzliner verfolgen kann. Das Wetter war sehr angenehm, ein richtiger Spätsommertag, der nicht schöner sein konnte, was uns zupass kam. Sicherlich denkt ihr, warum schreibt sie diese Gedanken auf? Ist das nicht zu persönlich? Ich erkläre es: Dieser Blog ist mein Erlebnis-Tagebuch und da gehören nicht nur gute Begebenheiten und Erlebnisse, sondern auch solche Eindrücke über das Leben dazu. Heutzutage ist es nicht selbstverständlich, dass Kinder sich so liebevoll um ihre Eltern kümmern, sondern eher eine Ausnahme. Deshalb ist es für mich umso schöner miterleben zu dürfen, dass Kinder an die Eltern etwas zurückgeben.

Ein Tag mit Freunden, mit leckerem Essen und Trinken ,das ist ein guter Tag!

Sonntagseindrücke aus dem IGA Park

Im IGA Park wurde am 26.09.21 das Kinderrechtefest durchgeführt. Das Fest findet im Rahmen der Eröffnung der Interkulturellen Wochen im IGA-Park statt. Die Veranstaltung war gut besucht und wir sind auch durch den abgetrennten Teil des IGA Parks gegangen. Viele Familien, vor allem mit kleinen Kindern, nutzen die Gelegenheit, hier einen tollen Tag mit attraktiven Spielangeboten zu verbringen und sich gleichzeitig dem wichtigen Thema „Kinderrechte“ zu nähern. Das „Schicksalsrad“ von Unicef war bei den Kleinen sehr beliebt. Es waren viele bunte Zelte aufgebaut mit interessanten Möglichkeitein für Kinder sich zu betätigen. Wir haben uns dann auch noch ein wenig in andere Teile des Parks umgeschaut und den schönen, warmen Spätsommertag genossen.

Ich wünsche den Kranken guter Besserung, den Traurigen ein Lächeln, den Gestressten etwas Ruhe und allen anderen einen entspannten Start in die neue Woche.

Ein Dankegeschenk der RSAG an ihre Kunden

Nicht schlecht haben wir gestaunt, als wir von der Rostocker Straßenbahn AG ein Schreiben erhielten, indem Abo Mitglieder mit z.B. Mobil60-Ticket, im Rahmen einer bundesweiten Abo -Dankeschön- Aktion in einem Zeitraum vom 13.09. – 26. 09 2021 bundesweit in die verschiedensten Städte fahren können, zu jeder Tageszeit und ohne zusätzliche Kosten. Na, wer sagt es denn, wir haben uns gleich einen Tag ausgesucht, uns Tickets ausgedruckt und dieses Angebot innerhalb des Aktionszeitraumes mit Freude genutzt. Unsere Auswahl fiel auf die Hansestadt Wismar, sie ist die sechstgrößte Stadt in Mecklenburg/Vorpommern. Die Hansestadt Wismar ist durch seine TV Krimiserie „SOKO Wismar“ sicherlich vielen schon bekannt. Aber weniger bekannt ist, dass sie eine durch den 30. jährigen Krieg geprägte Stadt ist und durch die 200 jährige Besetzung der Schweden sich das in ihrer heutigen Architektur und im Stil immer noch widerspiegelt. Daran erinnern aber auch viele Straßenbezeichnungen und etliche Gebäude. Seit 1903 zählt Wismar wieder „mit Leib und Seele“ 🙂 zu Mecklenburg. Heute steht die Altstadt unter Denkmalschutz und zählt seit 2002 zum UNESCO Weltkulturerbe. Sie hat viele wunderschöne Wahrzeichen die den Besucher faszinieren. Einmal die dominanten vier Kirchen, wie die Heilige Geist Kirche, die St. Georgenkirche, die Marienkirche und die St. Nikolaikirche. Aber es gibt noch viele weitere Sehenswürdigkeiten wie: Das Schabbelhaus mit seinem wunderschönen Giebel (ein Museum in dem man viel über die Geschichte und den Werdegang von Wismar erfährt), oder die Löwenapotheke (heute ein Restaurant) mit dem Löwen auf dem Portal. Auf dem quadratischen Marktplatz gibt es mehrere Sehenswürdigkeiten, wie das Rathaus, mit seinem klassizistischen Putzbau, und das Restaurant „Alter Schwede“, ein gotisches Backsteingiebelhaus, in dem eine Schwedenkopf über der Eingangtür zu sehen ist und mitten auf dem Platz, die Wasserkunst ( da stehe ich „unnötig“ 😉 davor). Die historische Altstadt hat auch viel Sehenswertes parat und führt durch das Wassertor direkt zum Alten Hafen, der auch so einiges zu bieten hat. Was in der Hansestadt auffällt ist, dass vielen Fenster mit Sprüchen beschriftet sind und auch manchmal Aussagen zum Beruf bzw. zur Tätigkeit beinhalten. Sowas in der Art habe ich noch in keiner anderen Stadt entdeckt. Es hat was, nämlich etwas Besonderes. Durch das schlechte Wetter bedingt, das am Nachmittag einsetzte, sind wir am Hafen umgekehrt und zurück nach Rostock gefahren. Trotzdem haben wir wunderschöne, interessante Eindrücke mit nach Hause genommen. Einige wenige Eindrücke habe ich noch mitgebracht:

„Das Außergewöhnliche geschieht nicht auf glatten, gewöhnlichen Wegen.“ sagte schon J. W. von Goethe, man muss es suchen und finden, ergänze ich.

Die Schöne von hinten

In dieser Woche hat Royusch den Begriff “ HINTEN“ für seine Fotochallenge gewählt und die liebe Blogfreundin Struppi 2oo9 hat diese übernommen. Ich kommentiere sonst bei Struppi 2009, aber heute ist mein Kommentar zu lang und ich mache selbst einen Beitrag dazu, da ich wusste, irgendwo habe ich ein passendes Foto und ein Gedicht von G. E. Lessing zu diesem Thema.

Sieh Freund! sieh da! was geht doch immer

Dort für ein reizend Frauenzimmer?

Der neuen Tracht Vollkommenheit,

Der engen Schritte Nettigkeit,

Die bei der kleinsten Hindrung stocken,

Der weiße Hals voll schwarzer Locken,

Der wohlgewachsne schlanke Leib,

Verrät ein junges art′ges Weib.

Komm Freund! komm, laß uns schneller gehen,

Damit wir sie von vorne sehen.

Es muß, triegt nicht der hintre Schein,

Die Venus oder Phyllis sein.

Komm, eile doch! – O welches Glücke!

Jetzt sieht sie ungefähr zurücke.

Was wars, das mich entzückt gemacht?

Ein altes Weib in junger Tracht.

(Gotthold Ephraim Lessing)

Beide schaden sich selbst: der, der zu viel verspricht und der, der zu viel erwartet

Höhepunkt der Woche…

war doch tatsächlich die Geburtstagsnachfeier einer ehemaligen Kollegin. Zu Viert ( eine Kollegin ist leider inzwischen verstorben) treffen wir uns jährlich nach dem eigentlichen Geburtstag. Es geht immer reinum und ist immer ein ganz besonderes Erlebnis, wenn man sich mal wiedersieht und erfährt, was sich alles so in der Zwischenzeit bei jedem zugetragen und verändert hat. Durch die Corona Pandemie war es uns nicht möglich, diese Regenmäßigkeit einzuhalten und deshalb war es das Highlight der Woche für uns. Bei Kaffee und Kuchen haben wir uns nett unterhalten und abends gab es alles mögliche vom Grill. Ich war erst gegen 21.00 Uhr wieder Zuhause. Zwischdurch haben wir uns natürlich auch den wunderschönen Rosengarten der Gastgeberin angeschaut und waren ganz begeistert. Viel zu schnell ging der Tag vorbei.

Es sind Begegnungen mit Lieblingsmenschen, die das Leben lebenswert machen und Geburtstage zählt man nicht, sondern feiert sie.

Musik am Nachmittag

Mit großer Freude haben wir erfahren, dass in der Nikolaikirche wieder Konzerte durchgeführt werden und die Herbst-Tournee – der INTERNATIONAEN STIFUNG zur FÖRDERUNG von KULTUR und ZIVILISATION – gegündet 1995 von Erich Fischer -, hat dadurch auch in diesem Jahr seine Herbst-Tournee „Musik am Nachmittag“ in Rostock veranstaltet. Leider kann ich nur daran teilnehmen, wenn jemand anderes aus Termingründen nicht anwesend sein kann und es ist immer ein „Glücksfall“ für mich, wenn eine andere Person ausfällt. Durch die Abstandsregelung war es in diesem Jahr eh nicht möglich, alle Kartenwünsche zu erfüllen und die Kaffeetafel in der Pause musste ebenfalls aus Coronagründen entfallen. Ansonsten wurden die Coronaregeln strikt eingehalten und ohne Nachweis kam niemand in die Nikolaikirche hinein. Die Musik am Nachmittag Veranstaltung wird jährlich 2 x im Jahr in vielen deutschen Städten durchgeführt und erfreut sich großer Beliebtheit. Ich habe schon mehrfach daran teilgenommen und auch davon berichtet und bin immer ganz begeistert von den Sängern und Musikern. Aufgeführt und vorgetragen wurden Werke von Mozart, Brahms, Puccini, Lortzing, Lehar, u.a. Das Motte der diesjährigen Herbst-Tournee lautet:

„Musik wäscht den Staub des Alltags von der Seele“ (Berthold Auerbach)