Wie ein Stern in einer Coronanacht…

…hat das Klopapier es weit gebracht. Weich, zart, farbenfroh und unentbehrlich eroberte das weiße Gold auf Rollen die Haushalte auf der ganzen Welt. Überraschend und erstaunend wurde festgestellt, dass gerade das Klopapier zum Objekt der Begierde wurde. Daran hätte kein Mensch in Coronazeiten gedacht und plötzlich war es gefragt, wie nie zuvor. Verblüfft stellte man außerdem fest, es passiert etwas Ungewöhnliches, das Klopapier wurde knapp, das gab es bisher noch nie, was auch historisch bis heute nicht bewiesen wurde. In den ersten Wochen der Corona-Krise war das weiße Gold meist ausverkauft. Typisch gähnten leere Regale in den Drogeriemärkten und Discountern den Kunden an. Ein Ergebnis panischer Hamsterkäufe machte sich breit und die Menschen kauften, als gäb es kein Morgen.

Und so machte das weiße Gold seinen Siegeszug in die weite Welt. Vom stillen Örtchen fein, ging es in die weite Welt hinein. Es leuchtet nun am Sternenhimmel, als Model hat man es vermarktet und rollt nun lustig und galant in Kaufhausfenstern durch das Land.

Und wer hätte das gedacht, damit hat die Pandemie das Klopapier zum Symbol der Krise gemacht.

Hasstiraden, wie hat sich doch unser Leben verändert

Als ich gestern Abend im Fernsehen hörte, dass die Schauspielerin Uschi Glas mit Hasstiraden im Internet auf eine ziemlich geschmacklose Weise beschimpft wurde und wird, nur weil sie Werbung für die Coronaimpfung macht, war ich entsetzt. Und sie ist nicht allein damit , viele Prominente oder andere Persönlichkeiten mussten und müssen diese Erfahrung neuerdings machen. Ich bin nicht unbedingt ein U. Glas -Fan, aber so etwas tut man seinem ärgsten Feind nicht an. Dazu gibt es einfach keinen Grund. Ich denke, einmal spielt Neid eine große Rolle, wegen des Werbevertrages und andererseits tragen die Medien wesentlich dazu bei. Wenn man sich die TV Sendungen ansieht, die uns täglich begleiten, dann sträuben sich mir sehr oft die Haare zu Berge, wie würdelos, hasserfüllt, feindlich, aggressiv und bösartig sie oft sind. Ich schaue mir diese Sendungen wie „Dschungelcamp“, „Sommerhaus der Stars,“ „Promis unter Palmen“ oder „Promis Big Brother“ usw. usw. nicht an. Aber ich komme daran auch nicht vorbei, denn in den Pausen zwischendurch wird reichlich Werbung für diese Sendungen verbreitet, so dass man trotzdem damit konfrontiert wird. In den Sendungen werden Mobbing, Zank, Streit, Gejammere und gegenseitige Beleidigungen aufs Übelste ausgetragen und das vor einem Millionenpublikum ausgebreitet, dass einem schlecht davon werden kann. Und das nur, um die höchstmögliche Quote zu erreichen. Da wird Menschlichkeit verharmlost, badatellisiert und mit Füssen getreten bis zum bitteren Ende. Da müssen wir uns nicht wundern, dass das ins wahre Leben überschwappt und keiner mehr dem anderen mit Respekt begegnet und das verbreitet sich schneller, als man denkt und wird dann als cool in allen Lebensbereichen angewandt und gelebt. Wo sind wir bloß hingekommen!

Auf der Suche nach den Anemonen

Am 31. 03. 2021 haben meine Freundin und ich uns vorgenommen im Nienhäger Gespensterwald nach Anemonen zu suchen. Das Wetter konnte nicht besser sein, herrlicher Sonnenschein und Temperatur um 22 °C begleiteten uns auf dem Weg in den Gespensterwald. Wir haben etliche Anemonen zwischen viel Gestrüpp und Abfall des Waldes gefunden und das gelbe Scharbockskraut und der blaue Waldnessel gaben dem Ganzen noch ein bisschen mehr Farbe. Unser Spaziergang führte uns quer durch den Wald und neben den vielen Anemonen sahen wir auch einen Hasen durch den Wald hoppeln, ein kleines Bächlein plätscherte vor sich hin und die Vögel zwitscherten so laut, als hätten sie einiges nachzuholen. Der Gespensterwald selbst ist arg strapaziert, da er direkt an der Ostsee, (an der Nienhäger Steilküste) steht. In dieser Gegend ist jedoch auch Vorsicht geboten: Denn das Kliff ist ständig, vor allem nach heftigen Niederschlägen, Frost, Sturm oder Hochwasser, von Abbrüchen, Rutschungen und Steinschlägen betroffen. Diese verursachen erhebliche Schäden, die unvermeidbar sind. Die Sturmschäden werden heute nicht mehr generell weggeräumt, sondern werden als Alt- oder Totholz für die Insekten und Tiere des Waldes liegengelassen. Es waren an diesem letzten Märztag viele Menschen zu Fuß und per Rad unterwegs, aber trotzdem wurde der Abstand gewahrt. Wir haben uns immer etwas abseits gehalten und die frische Waldluft genossen. Meine Freundin hat vor Jahren einmal ein Gedicht über die Anemonen verfasst, als der Winter so streng und lang war, das Gedicht werde ich heute mal präsentieren:

Kein Weg ist zu lang, mit einer Freundin an deiner Seite!

Ostergrüße

Endlich ist es soweit, willkommen in der Osterzeit. Der Hase nun die Eier bringt und fröhlich durch die Gärten springt. Ich wünsche euch zum Osterfeste alles Liebe und das Beste.

Ist Ehrlichkeit noch gefragt?

Ich hatte gestern Nachmittag einen Augenarzt Termin und da die Behandlung recht zügig ablief, habe ich noch einen Abstecher zur größten Markthalle Norddeutschlands in unserem Stadtteil den „EDKA Discounter“ im Warnow Park“ gemacht. Am Vormittag waren unmittelbar in meiner Nähe im Penny Lebensmittel Discounter keine Seltergetränke mehr zu bekommen, es war bereits alles ausverkauft und so habe ich die Gelegenheit genutzt, um dies in der Markthalle nachzuholen. Hat dann auch geklappt. Ich bin dann noch durch die Markthalle geschlendert, es war gar nicht so voll, und habe das eine und andere Produkt eingepackt, was ich noch für die Ostertage gebrauchen könnte.

Dann bemerkte ich ein älteres Ehepaar, dass dabei war ihre Einkäufe aus dem Einkaufskorb, (sie hatten keinen Einkaufswagen, sondern einen Einkaufskorb.) in ihre Einkaufstasche zu verstauchen. Ich dachte mir, dass gibt es doch nicht, warum machen sie das? Da ich mit meinem Einkauf fertig war, bin ich hinter dem Ehepaar auch in Richtung Kasse gegangen. Das Ehepaar ging allerdings an den Kassen vorbei zum Info Stand, stellte ihren leeren Korb ab und bat, dass man sie durch die Schleuse rauslässt. Dazu fiel mir nun wirklich nichts mehr ein. Ich war total schokiert. Ich ging auch zum Info-Stand und erzählte der Verkäuferin, was soeben vorgefallen war. Da gerade ein Sicherheitsbeamter hinzu kam, erzählte sie diesem, was ich beobachtet hatte. Der hatte ganz andere Sorgen und die Verkäuferin sagte dann zu mir, ist in Ordnung und das war es dann. Das Ehepaar war längst in den Weiten des Marktes verschwunden. Ich werde mich in Zukunft nicht mehr dazu äußern. Sicherlich tut der Markthalle das nicht weh, wahrscheinlich haben die ganz andere Sorgen. Aber man sollte so was doch nicht dulden! Wo bleibt da die Ehrlichkeit?

Erlichkeit ist eine Zier, doch weiter kommt man ohne ihr! (sagte W. Busch) Ist das so?

Blauer Himmel,blaues Meer

Ein wunderschöner strahlend blauer Himmel, am Freitag, den 26.03.2021 in Warnemünde. Der Frühling hat sich um Anerkennung bemüht und es ist ihm gelungen, nicht nur mit strahlendem blauen Himmel aufzuwarten, sondern auch an der Promenade fünf Beete mit insgesamt 5842 Frühbühern, wie verschieden farbige Stiefmütterchen, blaue und weiße Vergissmeinnicht, sowie bereits im Herbst gesteckte 720 Tulpen und Narzissen, aufzuwarten. Für den Alten Strom sind weitere 9630 Frühjahrspflanzen auf dafür vorbereitete Rabatten vorgesehen.

Wenn die Farben der Natur Deine Seele berühren, spürst Du die Fülle des Lebens Dich

(Sabine Boddem)

Ich wünsche euch ein sonniges, entspanntes, gesundes und letztes Märzwochenende 2021.

So geht es auch…

Heute in Warnemünde habe ich diesen Osterbaum entdeckt. Warum nicht? Die Welt spielt verrückt, spielen wir doch einfach mit. Mich wundert gar nichts mehr.

Blumenduft weht um die Nasen, da kommen gleich Weihnachtsmann und Osterhase